Einsinggeschichten

Kinderstimmen richtig aufwärmen im Musikunterricht der Grundschule

Bevor man im Musikunterricht oder im Alltag mit Kindern singt, sollte man zunächst die Stimmen aufwärmen und sich einsingen. Das geht in der Grundschule zum Beispiel spielerisch mit Einsinggeschichten.

  1. Was sind Einsinggeschichten?
  2. Was muss man bei Einsinggeschichten beachten?
  3. Einsinggeschichte zum Download!

Was sind Einsinggeschichten?

Einsinggeschichten

Wie der Name schon verrät handelt es sich um kleine Geschichten, die zum Aufwärmen der Stimme dienen sollen. Dabei sollen sich die Kinder zu Beginn meist körperlich und dann stimmlich aufwärmen. Aber keine Sorge, du musst für die Durchführung der Mitmachgeschichten kein Musikprofi sein!

Es geht lediglich darum, dass die Kinder lernen ihre Stimme bewusst einzusetzen, auf Tonhöhen zu achten und natürlich allgemein die Stimme zu trainieren.

Einsinggeschichten dauern in der Regel nicht länger als 10 Minuten und können als Ritual vor dem Singen eines Liedes eingesetzt werden. Bei unseren Geschichten wäre es von Vorteil ein Instrument zur Hand zu haben, dass verschiedene Tonhöhen spielen kann. Dabei ist es ganz egal, ob du ein Klavier, eine Gitarre oder auch ein Xylofon oder Glockenspiel zur Hand hast.

Allerdings muss man ein paar Dinge beim Einsingen beachten:

Was muss man bei Einsinggeschichten beachten?

Selbstbewusttsein der Lehrkraft: Ja, manche der Übungen der Geschichten brauchen Überwindung. Zum Beispiel erfordert ein gutes Singen, dass der Mund weit geöffnet ist, oder dass man als Lehrkraft allein ein paar Töne vor der Klasse singt. Aber je selbstbewusster du auftrittst, desto mehr machen die Kinder die Übungen nach, ohne sich unwohl zu fühlen. Du bist das Vorbild!

Vorbereitung: Das wirst du vermutlich nicht gerne hören, aber etwas Vorbereitung erfordern die Geschichten schon. Dabei reichen vermutlich 10 Minuten aus, aber du solltest dir die Anweisungen zur Geschichte vor der Umsetzung mit den Kindern durchlesen, damit die Übungen richtig ausgeführt werden können. Du kannst auch vorm Spiegel üben, dass du merkst, wie die Klasse deine Übungen (z.B. geöffneten Mund, Lippenbewegungen) sehen. Die Übungen sollten zwar deutlich, aber nicht übertrieben und unauthentisch werden!

Anweisungen an die Kinder: Auch für die Kinder sind vielleicht einige Übungen neu und zunächst komisch. Wir haben bisher nur wenige Kinder erlebt, die nicht richtig mitgemacht haben, aber auch solche gibt es natürlich. Die Übungen sollten jedoch richtig ausgeführt werden, damit die Stimme gebildet wird und nicht kaputt geht! Also Spaßvögel, die statt singen lieber schreien oder Ähnliches, sofort stoppen!

Einsinggeschichte als Bewegungspause: Die Geschichten sind alle so aufgebaut, dass die Klasse zunächst aufstehen muss und sich mindestens dehnen muss. Das heißt, die Übungen können auch als Bewegungspause zwischen zwei Stunden (und vor Musik) dienen.

Wichtiges über Kinderstimmen: Vor allem in den unteren Jahrgangsstufen können die Kinder sehr hoch singen. Wenn man also Einsinggeschichten (oder Lieder generell) mit ihnen singt, sollte der tiefste Ton nicht tiefer als c1 sein! Wähle für die Übungen Töne, bei denen du und die Kinder komfortabel singen könnt.

Eine Einsinggeschichte für dich! (Mehr ist in Arbeit ;))

Einsingen mit Kindern übungen

Was du noch wissen solltest:

  1. Schwarz geschriebene Sätze: Das ist die Geschichte, die zu erzählen oder vorlesen kannst
  2. Rot geschriebenes: Auch das liest du vor, allerdings sollen die Kinder hier mitmachen!
  3. Grau geschriebenes: Das sind Anweisungen für dich, die nicht vorgelesen werden.
  4. Einige Übungen kannst du wiederholen, bis alle Kinder deutlich mitgemacht haben! (Vor allem bei kurzen Ausrufen können mehrmalige Wiederholungen durchgeführt werden).

Lies bitte unbedingt, was du bei Einsinggeschichten beachten solltest (wenn nicht schon geschehen), damit die Stimmen richtig trainiert werden!

Klicke auf den Button, um die Geschichte herunterzuladen!

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